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Reiten als Sport für Menschen mit Handicaps

Es gab schon immer behinderte Sportler, die das Pferd als Partner eingesetzt haben: Der Reit-/Fahrsport gehört zu den wenigen Sportarten, die Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam ausüben können. Das Pferd ersetzt dem Querschnittgelähmten die Beine, dem Blinden hilft es mit seinen Augen.

(Quelle: Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten)

Wie bei den Nichtbehinderten beginnt der Unterricht für Anfänger an der Longe, später wird in Kleingruppen geritten. So kann auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Behinderten eingegangen werden.

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Der Einsatz von kompensatorischen Hilfsmitteln wie z.B. Spezialsätteln und Zügel gleichen die körperlichen Einschränkungen unserer Reiter aus. Optische Hilfsmittel wie die Dualaktivierungsgassen von Geitner finden in den Reitstunden Verwendung und gymnastische Übungen vor und während des Reitens nach Eckart Meyners sowie das »Reiten aus der Körpermitte« nach Sally Swift in Anlehnung an die Methodik und Philosophie von Moshe Feldenkrais als auch Sportpsychologie (mentales Training) und Kinesiologie bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um jedem Reiter und jeder Reiterin mit Besonderheiten gerecht zu werden.

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